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Klimawandel
Adminstrator am 19.11.2009 um 19:19 (UTC)
 Wasserknappheit als Kriegsgrund in Darfur

Der Klimawandel als Auslöser sozialer Spannungen und Krisen - über dieses Thema diskutieren in Hamburg mehr als 50 internationale Experten. Niemand könne sagen, was passiere wenn in ganzen Regionen die Ernte vertrockne oder die Wasserversorgung von Metropolen zusammenbreche. In Darfur lässt sich jedoch schon jetzt beobachten, wie durch Wassermangel tödliche Konflikte entstehen können.

Von Esther Saoub, ARD-Hörfunkstudio Kairo

Sudanesische Flüchtlinge fliehen vor einem Sandsturm. (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Sudanesische Flüchtlinge fliehen vor einem Sandsturm. ]
Regen ist selten geworden in Darfur: Wo früher noch 400 Milimeter pro Jahr gefallen sind, kommt heute halb so viel Wasser vom Himmel. Aus Weideland ist Wüste geworden - 100 Quadratkilometer mehr als noch vor 40 Jahren. Es gibt immer weniger Raum für Ackerbau und Vieh. Einer der Hauptgründe für den Krieg in Darfur sei die Knappheit der Ressourcen, sagt Mohammed Sidiq, Umweltexperte in Al Fascher, der Hauptstadt der Provinz Norddarfur. "Die Stämme streiten sich um das verbleibende Land, es kommt zum Konflikt zwischen Nomaden und Bauern."
Die Bevölkerung wächst - die Wüsten auch

Auch eine Studie des UN-Umweltprogramms UNEP bezeichnet die Zerstörung der Umwelt als Auslöser für den Konflikt in Darfur. Denn während Acker- und Weideland kontinuierlich schrumpfen, wächst die Bevölkerung. In nur zwei Generationen hat sie sich verfünffacht. Die Viehherden sind in der gleichen Zeit von 27 Millionen Tieren auf 135 Millionen angewachsen. Auf der Suche nach Brenn- und Bauholz roden die Menschen die Wälder und machen damit zusätzliche Flächen zur leichten Beute für die wachsende Wüste.

Alle Bäume um die Stadt Al Fascher seien gefällt - verfeuert oder von den Soldaten verkauft, berichtet Mohammed Sidiq: Im Sommer 2007 habe es so wenig geregnet, dass die Bauern, die noch nicht aus ihren Dörfern geflohen sind, kaum etwas ernten konnten. Diese Missernte schlug sich unmittelbar auf die Situation in den Flüchtlingslagern nieder, in denen nun auch Nahrungssuchende unterkommen wollen.
Natürliche Zyklen aufgebrochen und zerstört

Flüchtlinge Darfur (Foto: AFP) [Bildunterschrift: Flüchtlinge in Darfur ]
Corinne Fleischer, Darfur-Koordinatorin des Welternährungsprogramms in Khartum, kennt das Problem: "Darfur hat zyklisch Trockenheit und damit auch Ernteprobleme. Bis jetzt haben sich die Leute damit auseinandergesetzt und konnten mehr oder weniger damit leben. Jetzt können sie nicht mehr, weil ihre Ressourcen aufgebraucht sind - schon von den Problemen, die sie vom Konflikt her haben. Natürlich wird zum Teil auch weniger angebaut. Das ist ja klar, die Leute sind nicht mehr zu Hause und bauen an, die sind in den Camps. Die, die noch zu Hause sind, sind oft auch schon von ihrem Originaldorf eins weiter gezogen und haben natürlich da ihre Sachen nicht so 'in place', dass sie da wirklich funktionieren können."

Der Klimawandel sorgt dafür, dass die Zyklen der Trockenheiten immer kürzer werden: Nach Angaben von UNEP werden in den kommenden 20 Jahren die Durchschnittstemperaturen in einigen Teilen des Sudan um 0,5 bis 1,5 Grad steigen, mit katastrophalen Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Wasser wird zur Waffe werden in einem der blutigsten Konflikte unserer Zeit.
Ohne Wasser kein Frieden

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat daher darauf hingewiesen, dass eine Entwaffnung der Konfliktparteien in Darfur nur der Anfang sein kann. Es wird keinen stabilen Frieden geben, solange die Ursachen des Konfliktes nicht behoben sind, und dazu gehört die Umweltzerstörung. Die Zeit drängt, denn Felder, die aus Angst vor Angriffen nicht bestellt werden, sind irgendwann Teil der Wüste.

Millionen Menschen hängen heute in Darfur von ausländischer Hilfe ab. Sie alle wollen nur eins: Sich wieder selbst ernähren, sagt der Menschenrechtsanwalt Salih Osman: "Ihr schickt Geld und damit seid ihr zufrieden, denn ihr haltet uns in den Lagern am Leben. Aber wir brauchen Schutz, wir wollen zurück in unsere Häuser. Wir können unser Essen selbst produzieren, wir in Darfur sind ein sehr produktives Volk. Natürlich sind wir dankbar, dass die internationale Gemeinschaft es ermöglicht, fünf Millionen Menschen zu ernähren, aber das reicht nicht, wir wollen zurück nach Hause."

Quelle: www.tagesschau.de
 

Aol will 2500 Stellen streichen
Adminstator am 19.11.2009 um 19:15 (UTC)
 AOL will 2500 Stellen streichen

Die Konzernzentrale von Time Warner in New York (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Die Konzernzentrale von Time Warner in New York ]
Der Internet-Dienst AOL will im Zuge der Trennung von Time Warner ein Drittel seiner Stellen streichen. Mit dem Wegfall von rund 2500 Arbeitsplätzen sollten etwa 300 Millionen US-Dollar im Jahr eingespart werden, teilte AOL mit. Der Stellenabbau solle auf freiwilliger Basis und durch Entlassungen geschehen. Damit sollten rund 300 Millionen Dollar eingespart werden. Die Stellenstreichungen müssen noch vom neuen AOL-Vorstand gebilligt werden.

AOL rechnet wegen des Stellenabbaus zunächst mit Kosten von 200 Millionen Dollar, von denen der Großteil vom Tag der Trennung bis in die erste Jahreshälfte 2010 anfallen werde.
Mehr als 95 Prozent Wertverlust seit 2000

Der angeschlagene Internet-Pionier soll am 10. Dezember eigenständig an die Börse gebracht werden. Time Warner hatte die Trennung bereits angekündigt und mit der Bekanntgabe des Termins für den Börsengang endgültig einen Schlussstrich unter die gemeinsame Geschichte mit AOL gezogen. Anfang 2000 hatten sich die Konzerne auf dem Höhepunkt des Internetbooms zusammengeschlossen. Zum Zeitpunkt der Fusion wurde AOL mit 163 Milliarden Dollar bewertet. Der aktuelle Marktwert der Internettochter liegt nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters bei etwa 3,5 Milliarden Dollar.

Quelle: www.tagesschau.de
 

Schweinegrippe
Adminstrator am 16.11.2009 um 13:07 (UTC)
 Schweinegrippe breitet sich aus
15.000 Fälle in einer Woche

Fläschen mit Schweinegrippevirus (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Ein Labormitarbeiter hält einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe in der Hand. ]
Die Schweinegrippe breitet sich in Deutschland immer schneller aus. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) wurden nach eigenen Angaben in der Woche vom 2. bis 8. November knapp 15.000 neue Fälle gemeldet. Das ist der bislang höchste Wert. "Und das sind nur die laborbestätigten Fälle", sagte RKI-Infektionsexperte Gérard Krause im Morgenmagazin von ARD und ZDF. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen sei wohl noch deutlich höher.

Viele Erkrankungen würden mittlerweile gar nicht mehr erfasst, da das Meldesystem geändert worden sei. Wegen der gestiegenen Fallzahlen sind Ärzte laut RKI gebeten, nur noch laborbestätigte Infektionen und Todesfälle zu melden. Verdachtsfälle würden dagegen nicht mehr gemeldet.

In Thüringen starb ein 55 Jahre alter Mann nach einer Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe. Er habe sich vergangenen Donnerstag am Nachmittag impfen lassen und sei abends gestorben, sagte ein Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums in Erfurt. Bislang sei aber vollkommen unklar, ob es einen Zusammenhang des Todes mit der Impfung gebe. Die Leiche des Mannes soll nun obduziert werden. Das Ergebnis wird in den kommenden Tagen erwartet.

Quelle: www.tagesschau.de
 

Windows 7 endlich auf dem Markt!
am 23.10.2009 um 13:36 (UTC)
 

Microsoft Windows 7 ist das aktuelle Betriebssystem von Microsoft und der Nachfolger von Windows Vista. Der offizielle Veröffentlichungstermin für die allgemeine Verfügbarkeit war der 22. Oktober 2009, seit dem 6. August ist es per MSDN und TechNet und seit dem 13. August für Schul- und Hochschulangehörige via MSDNAA verfügbar.[2]

Ursprünglich hatte Microsoft vor, nach Windows XP und Windows Server 2003 eine neue Version mit dem Codenamen Blackcomb zu entwickeln. Für Blackcomb waren umfangreiche Funktionen eingeplant, wie zum Beispiel eine assoziative Dateiverwaltung (Datenbankaufsatz für das Dateisystem) namens WinFS; indes aber wurde eine Zwischenversion mit dem Codenamen Longhorn für 2003 eingeplant, die später als Windows Vista veröffentlicht wurde. Dabei übernahm Vista einige Funktionen, die zunächst für Blackcomb gedacht waren.

Anfang 2006 wurde das Betriebssystem mit Codename Blackcomb in Vienna umbenannt und Mitte 2007 wurde der Codename nochmals in Windows 7 geändert. Im Oktober 2008 gab Microsoft bekannt, dass der Nachfolger Vistas offiziell Windows 7 heißen wird. Die Begründung [3] von Microsoft lautet, dass Windows 7 die siebte Version von Windows ist, was wenn nur der NT-Entwicklungsstrang (exklusive der expliziten Serverprodukte und Neuauflagen) betrachtet wird, mit:

1. Windows NT 3.1,
2. Windows NT 3.5x,
3. Windows NT 4.0,
4. Windows NT 5.0 / Windows 2000,
5. Windows NT 5.x / Windows XP,
6. Windows NT 6.0 / Windows Vista

auch nachvollziehbar ist.
 

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